Microsoft SQL Server Videojet

Videojet Inkjet Anbindung

Das Unternehmen Videojet Technologies liefert seit vielen Jahren zuverlässige Kennzeichnungssysteme. Darunter auch die Produktlinie der Tintenstrahldrucker.
In industriellen Verpackungsanlagen dienen die Kodierer zur effizienten Kennzeichnung von Produkten. Bei der Kennzeichnung ist das reibungslose und zuverlässige Rüsten des Druckers vor der Produktion entscheidend. Zu lange Rüstzeiten durch manuelle Prozesse kosten wertvolle Zeit. Falsche Druckdaten durch Fehler beim manuellen Rüsten verursachen teuren Ausschuss durch falsch etikettierte Produkte.
Mit der Anbindung der Videojet Inkjet Kodierer durch den OPC Router wird das automatische Rüsten der Drucker zum Auftragsstart möglich. Daten können automatisch aus verschiedenen Quell-Systemen (SQL DatenbankSAPSPS via OPC, etc.) bezogen werden und direkt ohne Zeitverlust und 100% valide an den Drucker übergeben werden.

Die unterstützen Drucker sind Videojet 1510, Videojet 1530, Videojet 1610, Videojet 1620, Videojet 1630, Videojet 1710.

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Beispiel für einen Datenaustausch mit dem Videojet Drucker

Beispiel für die Übergabe von Feldinformationen und Layout Nummer aus verschiedenen Quellen

So einfach kann es sein.

Systeme vernetzen

Was sind Transfer, Trigger und das Browsing?

Transfer-Objekte

Es stehen zwei Transferobjekte des Videojet Inkjet Plug-ins zur Verfügung. Eines ermöglicht den Zugriff auf Layout-Felder und die Auswahl des aktuell verwendeten Layouts. Das zweite Transferobjekt erlaubt die Übergabe eines kompletten Layouts an den Drucker inklusive aller Druckdaten.

Druckdaten-Übergabe

Die im Videojet hinterlegten Layouts müssen für den Druck nur mit aktuellen Daten für die Felder des Layouts versorgt werden. Das Transferobjekt für die Felddaten-Übergabe überträgt die Daten in die Felder des Druckers. Zusätzlich kann das Transferobjekt das aktuelle vom Drucker verwendete Layout bestimmen. Es wird damit möglich, dass zum Beispiel von einem Produktionsauftrag nicht nur die Feld-Daten übernommen und automatisch eingestellt werden, sondern auch das verwendete, evtl. Kunden- oder Zielmarkt-spezifische Layout.

Layout-Übergabe

Das Transferobjekt zur Übergabe von Layouts ermöglicht das Übergeben eines kompletten Layouts aus einer externen Quelle an den Drucker. Das übergebene Layout wird als aktuelles Layout gesetzt und ist gültig bis zum Empfang eines neuen Layouts oder der Aktivierung eines hinterlegten Layouts. Gerade bei hoher Variantenvielfalt und häufigen Layout-Aktualisierungen kann durch diese Art des Layout-Übergabe die Layout-Verwaltung aus dem Drucker extern verlagert werden. Die Distribution von geänderten Layouts auf verteilte Drucker entfällt. Layout-Änderungswünsche werden im externen System (z. B. ERP oder MES) umgesetzt und nach Freigabe bereits beim nächsten Auftrag angewendet.

Trigger

Das Videojet Plug-in verfügt über keine eigenen Trigger. Verbindungen werden durch Trigger anderer Plug-ins gestartet. So werden Druckdaten z.B. dann durch das Plug-in an den Drucker gegeben, wenn ein Signal aus der SPS gesendet wird, oder neue Daten in der Datenbank zur Verfügung stehen. Es können alle Trigger der anderen Plug-ins zusammen mit dem Videojet Inkjet Plug-in verwendet werden.

Browsing

Werden Layouts im Videojet Drucker angesprochen, so müssen im Vorwege die Feldnamen der Layouts bekannt gegeben werden. In der Verbindungen können dann die Feldnamen aus diesen Listen durchsucht und ausgewählt werden.

Videojet Plug-in Anwendungs-Beispiele

Auftragsdaten an den Videojet Drucker senden

Für jeden Produktionsauftrag mit zugehöriger Verpackung der Ware müssen die Kennzeichnungsdaten für das Produkt im Drucker festgelegt werden. Je nach Kunde und Artikel ändern sich verschiedenen Parameter auf dem Etikett. Die Daten sind in modernen Produktionen bereits in Datenbanken verfügbar (z.B. im MES System). Die Übergabe an die Drucker geschieht oftmals noch manuell am Drucker oder aufwendig über Extra-Software. Mit dem OPC Router können die Druckdaten für die Felder des Layouts direkt aus dem Quell-System an den Drucker übergeben werden. Die Selektion der richtigen Daten erfolgt zum Beispiel über die eindeutige Auftragsnummer und die Linie. Die Daten werden beim Ereignis des Auftragsstarts, getriggert durch das überliegende System (z.B. SQL Server) oder die SPS (per OPC UA), direkt und automatisch an den Drucker übergeben. Das automatische Rüsten spart viel Zeit und vermeidet Fehler in den Druckdaten.

Microsoft SQL Server
Plug-in Connections
Videojet Inkjet Drucker
SAP Systeme (PP,PP-PI,PM,QM,...)
Plug-in Connections
Videojet Inkjet Drucker

Kurze Wege: Aus dem SAP System direkt in den Drucker

Über das SAP Plug-in des OPC Routers können die Druckdaten für den Drucker auch direkt aus dem SAP-System empfangen werden. Zum Beispiel können über einen RFC Aufruf für einen konkreten Auftrag Daten abgerufen werden. Es können vom SAP-System die Daten für einzelne Felder des Layouts vorgegeben werden (inkl. der Layout-Nummer) oder sogar das gesamte Layout inklusive aller Daten. Das SAP-System hat in dem Fall die volle Kontrolle über das Layout und Layout-Änderungen können im SAP vorgenommen werden und dann direkt bei der nächsten Produktion an die Drucker gesendet werden.

Hier finden Sie weitere Informationen
über den OPC Router und die Plug-ins.

Plug-ins
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